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Sommerferien in Bali 2004
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So. 11.7. Abflug mit Thai-Airways um 14.30 Uhr. Gutes essen und Unterhaltung an Bord.
Mo. 12.7. Um 05.40 Uhr kommen wir in Bangkok an. Die Läden, Elektronik, Kleider, Taschen, Souvenirs etc. Haben bereits offen, an allen Ständen viel Personal. Weiterflug nach Denpasar, Bali um 09.20- 14.00 Uhr. Tori vom InTouch-Büro holt uns ab. Wir haben für einen Monat die „Villa Christa“ in Kerobokan, gemietet. Das Haus liegt abseits der Strasse durch einen Feldweg erreichbar mitten in schönen Reisfeldern. Die erste Tür führt in einen Vorhof, Ahnenschrein, kleiner Fischteich. Das Haus ist offen, hell, sehr geschmackvoll eingerichtet, offene Küche, Bar, Wohnzimmer, eine Wendeltreppe führt zu eurem Zimmer mit kleiner Aussichtsrerrasse. Im Garten mit Pool, und Dusche (Schildkröten-Steinmuster) blühen die Büsche, gelb, weiss, rot üppig und die schönen Blüten des Frangi-Pani-Baum riechen wunderbar. Nyoman, sie betreut das Haus, empfängt uns, ihr Mann ist für die Gartenarbeiten zuständig. Es ist schwül, warm, erst einmal duschen. Später laufen wir dem schmalen Feldweg, zwei Wachhäusschen, entlang zur Hauptstrasse. Viel Verkehr, Roller, Töffs, Autos. In einer Trattoria gut gegessen.
Di. 13.7. Für das Frühstück kommen am morgen abwechselnd Adi und Subur, sie kochen in Hotels. Bevor jedoch gekocht wird, zündet Nyoman auch über dem Herd im kleinen Opferschrein Räucherstäbchen an für gutes, unfallfreies gelingen beim kochen mit dem Gasherd. Jeden Tag wird nun auch dort etwas Reis, Früchte oder süsses geopfert. Ausruhen am Pool, dann einkaufen im Bintang-Shop. Abendessen, Mixed Salad, Mie Goreng, gut. Es ist schön, abends im offenen Wohnzimmer zu sitzen mit Blick auf den Garten, Feldermäuse fliegen umher und aus der Wiese quakt es.
Mi. 14.7. Mit dem Mietauto durchs Verkehrsgewühl nach Denpasar. Vor lauter Schildern und Tafeln sehen wir die Wegweiser fast nicht. Im Warenhaus „Matahari“ einkaufen. T-Shirts und kurze Jeans. Zu Fuss den Geschäften entlang. Für das Nachtessen kommt Adi. Innert kurzer Zeit gibt es feinen Thunfisch an scharfer „Bali-Sauce“, Reis und Gemüse.
Do. 15.7. Zum Frühstück feiner Fruchtsalat aus frischer Ananas, Papaya, Mango, Banane, Jack-Fruit, Wassermelone und Scrambled Eggs. Danach fahren wir zum Reptil-Park in Richtung Ubud durch den regen Morgenverkehr. Am Boden sonnte sich ein „Water Monitor“ sieht aus wie ein kleiner Kommodo-Waran, der Echte, Grosse lugte aufmerksam und züngelnd aus seinem Gehege mit Wassergraben. Zurück nach Ubud. Wir essen im schönen Padi-Prada-Restaurant, wie schon öfters beim ersten Bali besuch, mit Sicht auf die Reisfelder. Von Tegallalang, grosse Reisterrassen, zur Pjura Gunung Kawi Sebatu, ähnliche Bade-Anlage wie Tirta-Empul. Ueber sehr schlechte, schmale, löchrige Strasse, vorbei an kleinen Dörfern, ärmlich aussehenden Reisbauern, retour nach Seminyak. Es ist bereits dunkel als wir auf dem Feldweg zum Haus fahren. Vor einem Wachhäusschen sehen wir einen ganz kleinen Hund, wir steigen aus, sehen ihn aber nicht mehr, es ist ein junges von „Poppy“ einem Dackel ähnlichen Hund der sich gerne streicheln lässt. Nadja steht versehentlich genau in den Wasserkanal und verliert ihren Schuh im Sumpf, ich ziehe ihn wieder heraus.
Fr. 16.7. Morgens bewölkt, es hat in der Nacht geregnet. Zmorgen, Fruchtsalat, Spiegeleier. Wir fahren nach Kuta-Beach ins InTouch Büro und kurz shoppen, dann baden im Pool, lesen. Abends ins Ital. Restaurant „Teraz“ Nyoman arbeitet dort manchmal abends an der Bar. Von der Terrasse aus schöner Blick auf die Kleinstadt, gutes ital. Essen. Danach an verkehrsfreier Strandpromenade entlang spaziert.
Sa. 17.7. Nach Tanah-Lot. Neue Gehwege, Bales, kleine Tempelanlagen, Händler, Fotografen. Es ist Flut und das Meer brandet tosend an die Felsen. Von Tabanan über Yeh Pulu fahren wir bis zum Ende der schmalen Strasse durch Dörfer zum Tempelbezirk Pura Luhur Batu Karu. Diese Anlage liegt fast versteckt im Wald, die Steinfiguren sind stark bemoost, der See hat nicht viel Wasser, wir sind die einzigen Besucher. Rückweg Hotelanlage Yeh Puluh mit verschieden hoch gelegenen Wasserbassins, wirkt etwas heruntergekommen, ungepflegt, baden alleine ist nicht möglich, nur als Hotelgast, ein Zimmer kostet happige 15 US$. Auf Umwegen zurück zum Haus, etwas wenig Richtungsanzeigen. Abendessen im märchenhaften ind. Restaurant Prana im offenen Innenhof.
So. 18.7. Subur macht uns ein grosses Frühstück, Fruchtsalat, Eier, Mie-Goreng. Heute fahren wir zum neueren „Waterboom-Wasserpark in Kuta. In 2-er Schwimmringen durch harmlose Tunnelbahnen, aber lustig, steile offene, schnelle Bahnen, sich im Schwimmboot im Fluss treiben lassen, durch Wasservorhänge gleiten, an wasserspeienden Steinaffen vorbeiziehen. Die Anlage ist schön, grosser Pool. Schattige Plätze unter mächtigen Bäumen, Restaurant.
Mo. 19.7. Wäsche in Laundry bringen. Kurz nach Kuta, Internet-Cafe. Baden im Pool, ausruhen. Essen im bekannten „Mades Warung“, viel Personal, lauter Betrieb und lange Wartezeiten.
Di. 20.7. Subur mästet uns, zum Frühstück kocht er Spiegeleier, Mie-Goreng zu feinem Pineapple-Juice. Zur Brawa Beach, keine Touristen, zwei drei Händlerinnen, Frucht-Juices im Restaurant, die Hotels sind in Renovation, keine Gäste. Wäsche abholen, im Pool baden. Gegen 17.00 Uhr fahren wir im abendlichen Stossverkehr (längst nicht alle Signale werden berücksichtigt) zum Tempel Pura Luhur Ulu Watu, ganz im Süden der Insel an der Westküste. Die Abendaufführung des Kecac-Tanzes unter offenem Himmel mit Sicht aufs Meer beginnt bald. Langsam versinkt die rote Sonne in den Wolken über dem Meer. Auf dem Höhepunkt des Tanzes wurden die in der Mitte des Platzes im Kreis ausgelegten Kokosfaserhäufchen angezündet, „Hanuman eingeschlossen“ verteilte die brennenden Büschel mit seinen nackten Füsse und rannte darauf umher. Wir zogen unsere Füsse hoch. Ein Priester besprengte ihn darauf mit geweihtem Wasser. Im Stockdunkeln, einige haben Kerzen dabei, zurück zum Parkplatz. Abendessen in einer Pizzeria.
Mi. 21.7. Ohne Frühstück in Richtung Batubulan, der Barong-Tanz beginnt um 09.30 Uhr. Die Tanzaufführungen werden leider auch immer teurer. Auf der Tribüne hat es gut Platz, rechts neben der Bühne, bzw. Vorplatz des kleinen, aber schönen Tempels, insbesondere der Türe, sitzt das Gamelan-Orchester. Wie jedesmal beeindrucken die schönen, edlen Kostüme, der Tanz der grazilen Frauen und die dämonischen Masken der Bösewichte, wie der Hexe „Rangda“ mit ihren langen Stoff-Fingernägeln. Nach diesem tollen Tagesanfang fahren wir nach Ubud und essen im Restaurant Tropical View Garden, Aussicht auf endlose Reisfelder. Die Rückfahrt zieht sich, kurz baden, ausruhen, zu Fuss zur Einkaufs- und Restaurant-Strasse. Die ital. Restaurants sind voll besetzt von Touristen und es geht laut zu und her. Wir entscheiden uns für das neu eröffnete Lotus-Restaurant wo wir einen Willkommensdrink und Nüsse serviert bekommen.
Do. 22.7. Geniessen den schönen Garten, lesen, spielen. Zum Babubelig Strand, Nanjing arbeitet dort in einem Hotel in der Buchhaltung. Sie hat uns Adi und Subur vermittelt. Später zur Kuta-Beach, Matahari-Warenhaus. Wir schauen für Badekleider, hat aber keine Auswahl. Abendessen, Adi kocht für uns, Gado-Gado (Gemüsemix) mit scharfer Erdnusssauce., Veg. Nasi-Goreng, zum Dessert gebratene Honig-Banänchen mit Erdbeeren.
Fr. 23.7. Adi muss um acht zur Arbeit, er würde um sechs Uhr kommen aber da haben wir noch keinen Hunger, also nehmen wir was es hat. Später fahren wir durchs Verkehrsgewühl danach vorbei an Reisfeldern, kleinen Dörfern, Brücken über Schluchten, Blumenfelder, Gemüsegärten, der Strasse am Meer entlang in Richtung Osten nach Chandi Dasa. Im Restaurant Lotus-Garden mit Meersicht gegessen. Es gibt auch Samosas, Cap-Cai (Gemüse in Sauce) etc. In Chandi Dasa hat es mehr Shops und Tauchcenters aber wir sehen fast keine Touristen. Wir fahren weiter zum renovierten „Ujung Floating-Palace“. Die Umrandungsmauer, Brücken, Pavillons sehen neu und gepflegt aus. Der Wasserpalast in einem quadratisch angelegten See bildet das tieferliegende Zentrum. Eigentlich hatten wir vor in Jimbaran am Strand zu essen. Es hat aber zuviel Verkehr und Stau. Mit ein Grund dafür sind die Lastwagen welche riesige Drachen und die gesamte junge, männliche, Dorfbevölkerung im Schritttempo zu den Wettkampfplätzen transportieren.
Sa. 24.7. Schon früh am morgen um acht Uhr fahren wir in Richtung Ubud. Eine der prunkvollstenVerbrennungszeremonien seit Jahren oder Jahrzehnten findet heute hier statt. Ein Mitglied der höchsten Kaste eine „Tjokorda“, Prinzessin ist gestorben und kurz zuvor ein ebenso ranghohes Familienmitglied. Ein Priester hat das heutige Datum für die „Doppelzeremonie“ bestimmt. Auf dem Platz vor dem Dorf-Tempel wurden zwei geschmückte schwarze Stiere und eine lange violette Schlange mit (freundlichem) Dämonengesicht bereitgestellt. Ein prächtiger Turm 25 m hoch, nach oben verjüngend und sechs Tonnen schwer wurde angefertigt. Der Turm in den Farben Gold, Rot, Blau, Grün glänzte und funkelte in der Sonne. Die ersten sechs Stockwerke zeigten auf allen Seiten Dämonenmasken, die Spitze aus neun Merus, (Dächern) die höchstmögliche Anzahl. Gleichzeitig mitfinanziert wurde eine Massenverbrennung all jener, die sich keine Verbrennung ihrer Angehörigen leisten können. Dazu wurden auf einem anderen Verbrennungsplatz ebenfalls sehr kunstvoll verzierte Stühle mit Fotos und Namen der jeweils verstorbenen aufgereiht. Die Strassen von Ubud füllten sich. Von ganz Bali strömten die Einwohner und Touristen herbei. Es war heiss und schon bald zirkulierten die Händler mit Getränken, Essbarem und allerlei Krimskrams für die Kinder zwischen den Leuten. Die Strasse zwischen Tempelbezirk und dem Pura Dalem dem Verbrennungsort war dichtgesäumt, alle Restaurants und höher gelegenen Ballustraden besetzt. Ein Auto mit Polizeigeleit hupte durch die Menge. Die ehemalige Regierungpräsidentin Megawati Sukarnoputri kam angereist um den verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Immer mehr Menschen sammelten sich und irgendwie herrschte „Jahrmarktstimmung“.Händlerinnen mit Kübeln voll Getränkeflaschen, geschnitzte Holzfiguren wurden angepriesen, Velos mit Glaxeboxen kurvten herum, Männer mit Bauchläden voll Spielzeugen etc. Um etwa 11.00 Uhr sollte die Zeremonie beginnen. Um 13.00 Uhr kam erst noch der Wassertankwagen, säuberte und kühlte die staubige Strasse und trieb somit die Leute aufs Trottoir welches schon längst belegt war. Auf einer hohen Sänfte, getragen von einem geschmückten Wagen wurden zwei Kinder, ein Mädchen, ein Junge auf Stühlen sitzend voran getragen (wahrscheinlich Enkelkinder). Danach wurden die Stiere, die Schlange und der Turm auf einem tragbaren Bambusgestell von vielen Männern gestützt, schwankend und immer wieder mit Pausen, an den rufenden Zuschauern vorbeigetragen. Begleitet, bzw. Mitgetragen wurden Priester und Angehörige. Gamelan-Orchester folgten und dahinter setzte sich der „Pulk“ in Bewegung und wir liessen uns mittreiben. Beim Verbrennungsplatz kletterten, vorwiegend Touristen, über die Mauern, da der Eingang zum Platz hoffnungslos verstopft war. Wir warteten eine Weile, und mit der Zeit lockerte sich die Menge. Bevor die Leichen in die vorgesehenen „Opfertiere“ gelegt werden führt der Priester die Rituale aus. Nachher werden die Opfergaben in die Stiere bzw. Schlange gelegt, wertvolle Stoffe, Schmuck, persönliche Dinge etc, es dauert Stunden bis alles vorschriftsmässig ausgeführt ist. Schlussendlich standen die Stiere, Schlange und der riesige, leuchtende Turm in Flammen. Erstaunlich schnell löste sich die drängelnde Menge wieder auf. Ein sehr eindrückliches Erlebnis, welches auch im Fernsehen und Zeitungen dokumentiert wurde. Abends ins Restaurant Warisan, „Balis bestes Rest.“ Noble Einrichtung, kleine Portionen, sehr gut, aber zu teuer. Gnocci kosten hier 65000 Rp, andernorts 25000Rp.
So. 25.7. Baden am Pool, spielen. Essen im „Fabio’s“ ital. Restaurant, Innenhof mit Brunnen. Das Essen ist sehr gut, Pizza, Salat, Brownies mit Vanilleglace.
Mo. 26.7. Nordwärts nach Seririt, Nelkenbäume, Kaffee-Plantagen, Kakao, Gemüse, Salat, Salak-Felder. Grosse Jackfruits hängen an den Bäumen, nur vereinzelt Reisfelder. Der Küstenstrasse entlang bis Pemuteran. Im Pondok-Sari beziehen wir unsere Bungalows, mit Freiluft Dusche-WC. Das Restaurant ist mit Meersicht, ebenso der Swimming-Pool, noch kurz baden im warmen Meer.
Di. 27.7. Vor dem Frühstück, Scrambled Eggs, Omelett, Toast, Bananen-Pancake, schwimmen im Meer. Später schnorcheln. Wir geniessen nochmals eine Oelmassage für 11/2 Std. Je 90000 Rp..
Mi. 28.7. Schwimmen vor dem Frühstück , danach zusammenpacken. Fahrt nach Singaraja, dann Richtung Süden zu den Gitgit Wasserfällen. Bis zu diesen macht man eine Shop-Tour auf schmalem Weg, also kein entrinnen! T-Shirts, Sarongs, Holzschnitzereien, Bilder etc, und immer alles very cheap, good price. Auf dem Rückweg kommt uns ein kleines, süsses Mädchen in einem roten Rock entgegen und strahlt uns an, soo herzig. Sicht aus der Höhe auf den Lake Tamblingan, am Waldrand sitzen kleine Aeffchen. Serpentinenfahrt hinunter zum Lake Bratan. Dieser ist unsichtbar unter dichtem Nebel, es ist kühl. Hier hat es nebst Gemüsfeldern auch Erdbeeren „Bukit Strawberry“.
Do. 29.7. Nach feinem Fruchtsalat, Eier-Omelette, Juice, Tee bringen wir nochmals Wäsche in die Laundry. (für 1 Hose bezahlt man 5000 Rp. Ca. 80 Rappen). Baden und spielen am Pool. Ansichtskarten zur Post bringen. Es dauert, Satu minggu sampai, 1 Woche bis sie in der Schweiz sind. Am späteren Nachmittag nach Jimbaran. Adi hat uns eine Visitenkarte seines Freundes gegeben. Ihm gehört das Coffee Aryan, dieses befindet sich im alten Strandteil. Die Sonne geht langsam unter und färbt die Wolken zart rosa bis dunkelrot – violett. Es gibt feinen frisch gegrillten Red-Snapper, Reis, etwas Lattich-Gemüse, je 1 Kartoffel, Fruchtsalat. Wir bezahlen nur die Hälfte des Normalpreises.
Fr. 30.7. Baden, einkaufen in Kuta, Bikini. Zum Sonnenuntergang zur Echo-Beach, Rest. Beach House. Zuerst zum falschen Strand, ganz einfache Häuser aber schöne Reisfelder, flache Terrassen. Beim Beach House angekommen ist es schon fast dunkel. Zum Meer hin offenens Restaurant, junge Hunde streichen um die Beine, schön zum sitzenbleiben. Für den Dessert ins Lotus Garden, Schokolade-Mousse. Beim Haus finden wir neue Frösche.
So. 1.8. Morgens heftiger Regen, später wieder Sonne, bald ist die Wiese wieder trocken. Wir baden im Pool, spielen. Zur Sindhu Beach, es stinkt nach Fisch, schmutzig, dann weiter zur Sanur-Beach, angelegter Weg , kleine Shops, es reiht sich Hotel an Bungalow, viele Touristen an den Pools, am Strand weniger Leute. Abends kocht Subur für uns Nasi-Goreng und Gado-Gado, sehr gut. Er bringt seine beiden kleinen Jungen mit. Wir essen nicht alles und fragen ihn für die Buben, diese essen und trinken auf dem Küchenboden sitzend, wollen nicht an der Theke essen. Die Fledermäuse fliegen uns im Haus um die Ohren.
Mo. 2.8. In Richtung Mengwi und etwas weiter zum Reptile Park. Ein Guide führt uns durch die ziemlich ungepflegte Anlage mit insgesamt 342 Krokodilen „Salty und „Freshi“. Diejenigen aus Borneo haben ein breites Maul aus Irian Jaya die mit den spitzen Nasen. Alle drei Tage gibt es drei bis vier Hühner zum fressen für jedes Krokodil . Mit einem Bambusstecken reizt er ein grosses breitmauliges Tier, es schnappt blitzschnell zu und reisst einen Teil davon ab, der Guide verletzt sich leicht am Finger. Ausserdem sehen wir Zähne im Gehege herumliegen, Tiere mit Bisswunden und blutendem Maul. Ausser den Krokis hat es zwei schöne Cavial, braun, schwarz, spitzes Maul, Warane, Schlangen, Kobras, die er dazu bringt sich aufzurichten und in drohgebärde zu verharren. Wir entschliessen uns, nach Ubud zu fahren und im Padi Prada zu essen. Das Restaurant ist besetzt mit Japanern oder Taiwanesen. In Ubud herumspaziert, im Second-Hand-Bookshop gestöbert. Später im Cafe Wayan für uns Capuccino, für euch Special-Schokoladekuchen. Abends ins „Fabio’s Reststaurant“. Wir essen Fisch, trinken etwas Roséwein, du Gemüse-Risotto, zum Dessert Glace. Beim zurückkommen liegt es nicht mehr auf dem Wohnzimmertisch, auch seine Uhr und dein Fotoapparat sind verschwunden. Dann sehen wir, dass die Türen im Schlaf- und Badezimmer aufgebrochen wurden, es wurde aber nichts durchwühlt und keine weiteren Wertgegenstände gestohlen. Trotzdem schlafen wir nicht allzu gut.
Di. 3.8. Zum Frühstück gibt es Fruchtsalat, Toast und eine Eierfrittata mit Gemüse, gut. Nyoman und ihr Mann kommen wie jeden Tag, sie sind entsetzt über den Einbruch und rufen im InTouch Büro an. Made vom Büro kommt vorbei. Sie fährt mit René zur Polizei nach Kuta zur Protokoll-Aufnahme für die Versicherung. Vier Polizisten kommen ins Haus, aber keiner spricht gut englisch! So radebrechen wir den Vorfall. Sie fotografieren die Einbruchschäden und notieren das Geschehnis. In umliegenden Häusern wurde ebenfalls an diesem Abend eingebrochen, mit viel mehr Verlust. Zum essen ins Kura Kura Restaurant im ersten Stock oben, sehe wie die Lastwagenchauffeure die reifen Mangos vom Baum holen. Abends kocht Subur für uns Red Snapper, Bohnen, Spinat, Sojasprossen, Kokosflocken. Zuerst gibt es eine Jack-Fruit-Suppe. Die Fruchtstücke sehen wie Rindfleisch aus, mit Erdnüssen gekocht, sehr gut. Zum Dessert im Ei gewendete frittierte Bananen und Jack Fruit, süss, fein. Er hat seine Buben Putu und Made mitgebracht.
Mi. 4.8. Morgens hören wir die Glocke nicht, aber Adi kommt später nochmals. Schwimmen im Pool. Frühstücksbeilage Patisserie, gepresster Kartoffelstock bestreut mit Kokosflocken, Vanille-Güpfli mit grell grüner bzw, rosaroter Verzierung. Baden, spielen. Mittagessen nochmals im Kura-Kura Restaurant. Du Pizza, Salat, wir Gemüse. Nachmittags reparieren Handwerker die Schlösser. Abends nach Kuta, Internetcafe, spazieren. Wir essen nochmals im Rest. Teraza, Nyoman freut sich uns zu sehen, es hat nicht viele Gäste.
Do. 5.8. Zum InTouch-Büro. Wir buchen einen Ausflug zum Lembongan Island. Am Nachmittag gönnen wir uns nochmals eine Massage bei den „Dancing-Fingers“. Abends im Ital. Costa Esmeralda essen, wenig Auswahl, lärmige Strassenecke.
Fr. 6.8. Um 07.30 Uhr werden wir von einem Minibus abgeholt und zum Benoa-Hafen gefahren. Ueberfahrt mit dem Fun Ship, durchs ruhige Meer nach Lembongan Island, ca. 11/2 Std. Wir schnappen uns Flossen und tauchen ab zum Schnorcheln. Schöne Korallen, gemusterte, oder leuchtend blaue Fische, Kofferfische. Als Gaudi ein schneller „Ritt“ auf dem Bananenboot, gezogen von einem Motorboot. Mittagsbuffet auf dem Schiff. Nachmittags Sonne, jetzt leuchtet die Unterwasserwelt. Bei der Rückfahrt sehen wir „fliegende Fische“. Abendessen auf der Dachterrasse im Paul’s Place Restaurant, gut aber eher teuer.
Sa. 7.8. Abends nochmals ins Fabio’s Restaurant. Ein Quartett spielt für uns zwei indonesische Lieder.
So. 8.8. Grosser feiner Fruchtsalat, Trauben, Papaya, Mango, Ananas, Jack-Fruit, Wasser-und grüne Melone. Ueber die Jl. Kerobokan, Gatot-Sufrato by Pass Strasse, am Lichtsignal Zeitung „Bali Pos“ gekauft. Wir fahren am Meer entlang, dann nach Klungkung und weiter nordwärts, leicht regnerisch, bewölkt. Gemüseplantagen, Nägelibäume. Im Restaurant, beim fantastischen Aussichtspunkt „Bukit Jambul“ gegessen. Sicht über die üppig bewachsene Landschaft aufs Meer. Sonnenschein. Weiter zum vulkanischen Batur-See, eindrückliche Vulkane mit tiefen Kratern, eine Bergflanke ist tiefschwarz vom letzten Ausbruch. Im Terrassen-Restaurant mit Blick auf den Kratersee umgeben auch von sanften Hügeln gesessen. Zum See hinunter gefahren, Lavabrocken-Gebiet, viele Steine von zartem Gras bewachsen. Nur einzelne bewohnte Häuser, Zwiebel-und Kohlfelder. Bei der Rückfahrt regnets, Unfall bei Bukit Jambul, wir müssen einen Umweg nehmen. Mo. 9.8. Sehr starker regen, keine Glocke gehört. Es hat genügend Vorrat im Kühlschrank. Nach Kuta zum letzten Einkauf, Schuhe, Software etc. Essen im Kura-Kura, sehr gut. Abends für einen Dessert ins Bali-Deli.
Mi. 11.8. Packen, verabschieden von Nyoman, ihrem Mann, Subur und Adi. Abreise nach Bangkok um 17.00 Uhr.
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