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Sommerferien in Thailand 2003

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So. 13.7. Um 17.45 fliegen wir mit der Lufthansa nach Frankfurt. Nachher heisst es auf den Weiterflug um 22.30 Uhr warten.

Mo. 14.7. In Bangkok kommen wir um 14.00 Uhr (Ortszeit plus 6 Std.) an, es ist bewölkt. Mit einem Taxi fahren wir ins Hotel Manohra an der eher lärmigen Surawong Street. Es ist warm und die Luft ist feucht. Wir ruhen uns etwas aus und gehen dann zum essen in den „Indian Hut“. Sehr feine Samosas, Vegetable Biryani, Vegetable Korma, Garlic-Naan gegessen. Dieses indische Restaurant hat den Preis für das beste Essen im Jahr 2003 erhalten. Zu Fuss zum Patpong Nachtmarkt in der Nähe. Stand an Stand mit T-Shirts, Schuhen, Socken, Kleider kurz alles zum anziehen und was man so für den Haushalt braucht und viele Souvenirs, wie Lampen, Holzfiguren etc.

Di. 15.7. Nach dem Frühstück, Buffet, Toast, Eier, Fruchtsalat laufen wir zum „Ferri“-Steg. Mit dem Boot zum Wat Po Tempel, der teilweise renoviert wird. Wir sehen uns den goldenen, liegenden Buddha an, seine Füsse sind wunderschön aus Perlmutt mit dem „Weltenrad“ und anderen Symbolen. Zu Fuss zum nahe gelegenen Grand-Palace dem Königspalast mit Wat Phra Keo-Tempel. Es ist einfach märchenhaft! Beim verlassen der Anlage hören wir eine thailändische Touristenführerin, wie sie den Besuchern den vollen Namen (mit englischer Uebersetzung) von Bangkok vorträgt, welcher der längste Städtenamen der Welt ist, er lautet: Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit. Wir finden es schade haben wir das Tonbandaufnahmegerät nicht dabei. Mit dem Boot fahren wir retour. Am Nachmittag fahren wir mit dem Sky-Train, sehr modern, saubere Perrons, viele Verbote,Wachpersonal, zum Siam Center, Einkaufszentrum mit Boutiquen, fast leer. Weiter zum MBK Center, grosses Einkaufszentrum, viel Betrieb. Eine ganze Etage Handy-Covers, Ladentheke an Ladentheke. Zu Fuss durch Patpong-Nachtmarkt zu „Dörfchen-Restaurants“.

Mi. 16.7. Mit dem Sky-Train zum World Trade Center, in einem kleinen Hof an stark befahrerner Verkehrskreuzung steht der Erawan Schrein. Ein starker Duft von Räucherstäbchen umfängt uns. Wünsche und Bitten werden auf einem Zettel notiert. Gegen ein Entgeld spielen Musiker und grazile Frauen in festlichen Tanzkostümen tanzen und übermitteln so die Wünsche der Gläubigen an die höhere Macht, Buddha. Zum höchsten Hotel der Welt, dem Bayoke-Tower (254m). Mit dem Aussenlift rasant, aber sanft zum 74. Stockwerk. Von hier aus haben wir eine Rundsicht auf die dichtbesiedelte Stadt, den Chana-Praya Fluss, das Geschäftsviertel mit den modernen Hochhäusern aus viel Glas und die langen Wellblächdach-Reihen unter denen sich die Märkte reihen.Weiter hinauf gehts mit dem Lift ins 84. Stockwerk. Auf einer sich drehenden Plattform im Freien lassen wir das Panorama nochmals an uns vorbeiziehen. Viele verschiedene Essstände unter einem Dach machen die Auswahl nicht gerade leicht. Mit 2 Tuk-Tuks wollen wir zum Hotel zurück. Die netten Fahrer haben aber noch etwas anderes vor mit uns. Wenn wir freundlicherweise einen Juwelier-Laden besuchen, Gratis-Mineralwasser, bekommen sie gratis Benzin für ihr Fahrzeug. Wir drei machen einen Verdauungslauf zur Sky Train Station und fahren zum Siam-Center, Hard-Rock Cafe, zu viele Leute, stehen schon draussen auf dem Trottoir. Wir trinken noch etwas und fahren dann zurück zum Hotel, fast 24.00 Uhr.

Do. 17.7. Schönes, feucht-heisses Wetter. Zum berühmten Oriental-Hotel. Sehr vornehme, grosse Empfangshalle, in der Mitte ein schöner Brunnen mit Lotusblüten drin. Grosse Lampen hängen an der Decke die wie grose Vogel-Holzkäfige aussehen. Durch die Empfangshalle einem schmalen Gang entlang der zum Swimming Pool und dem offenen Restaurant führt. Grosszügige Sonnenschirme, viele Grünpflanzen, sehr gepflegt und gerade am Chaya-Praya River. Gegenüberliegend das Peninsula Hotel. Natürlich haben diese Hotels ihre eigenen schönen „Holz-Dschunken-„ähnlichen Boote, die die Gäste jeweils ans andere Ufer bringen. Auch sonst herrscht reger Verkehr auf dem Fluss, schmale lange Schnellboote, Passagierschiffe, Schleppkähne. Mit dem Schiff zur Station Krung Thon Bridge im Dusit-Bezirk. Wir besichtigen den Vinmarn Mek Palast (Wolkenschloss). Der alte Palast aus kostbarem Teakholz wurde ohne Verwendung auch nur eines Metallnagels errichtet. Hier residierte einer der beliebtesten früheren Monarchen. Das Haus hat 80 Zimmer und ist heute ein Museum, die Räume mit den original Möbeln eingerichtet, ebenso der Thronsaal. Sehr viele Kunstgegenstände und noch mehr Geschenke aus aller Welt, viel Porzellan-Geschirr und Vasen, schöne Gegenstände aus schwarzem Onynx. In der grossen Parkanlage hat es auch noch kleinere Holzpavillons die früher ebenfalls bewohnt wurden. Nach der Besichtigung Aufführung verschiedener Tänze. Männer in schönen blaugoldenen Gewändern und zierliche ebenso schön gekleidete Tänzerinnen. Mit dem Taxi zum MBK-Center zum shoppen. Es wimmelt von Leuten und an jedem Stand sind mind. 3-4 Angestellte. Wachpersonal kontrollieren, öffnen Türen für die Kundschaft oder bedienen den Lift. Die Jeans sind zwar mit 650 Bt. Angeschrieben werden aber ohne weiteres günstiger verkauft. Alle Marken werden hier (gefälscht) verkauft. Im Donat-King (Kindertraum) zvieri. Schwer beladen mit Plastiksäcken zu viert in einen Tuk-Tuk gequetscht, für 50 Bt. (1.50) zurück zum Hotel.

Fr. 18.7. Nach dem reichlichen Frühstücksbuffet zusammenpacken, Wasser, Snacks etc. Einkaufen. Mit Taxi zum Hua-Lumpong-Bahnhof. Vom Informations-Desk werden wir freundlich abgefangen. Wir stellen unser Gepäck ein. Der Wat Trimitr Tempel liegt nur ca. 10 Min entfernt. Bei der Ueberquerung der 4-spurigen Strasse, ohne Ampeln, können wir uns schon gut durchschlängeln, muss man in Bangkok können! Viel Betrieb um und im Tempelbezirk. In einem kleinen Raum, Räucherstäbchenduft, sitzt erhoben und erhaben der fünf Tonnen schwere goldene Buddha. In Schaukästen sehen wir Reste von Gipsstücken unter welchen der Buddha einst versteckt war. Im anschliessenden Raum drei weitere kleine Buddhafiguren, die über und über mit dünnen Goldplättchen „beklebt“ werden als Opfergabe von den Verehrern. Abfahrt Gleis 9 im 2. Klasse-Abteil ohne Komfort aber mit einsetzbarem Tisch und vor allem mit Klimaanlage und Fan. Pünktlich fährt der Zug mit Gerucke ab. Fährt erst Nordwärts, dann nach Süden, vorbei an der Vorstadt Bangkoks, Slumgebiete. Dann Ueberland, Reisfelder, es regnet, wir sehen einen ganzen Regenbogen. Shrimp-Zuchten. Bei jeder Haltestelle kommen Händlerinnen und Händler mit ihren Waren, Getränke, Süsses, Früchte, durch den Wagen. Wir bekommen Kissen und machen es uns bequem. Ahh, Sonnenuntergang. Nach der 8 Stundenfahrt kommen wir im dunkeln in Chumphon, ausserhalb der Kleinstadt, an. Sofort werden wir belagert: where do you go? Keine Taxis in Sicht. Ein Fahrer bietet sein Auto, mit offener Ladefläche für den Transport an. Zirka 30 Minuten dauert die luftige, holperige etwas andere Fahrt zum Cabana-Resort. Schöne Bungalows mit überdachtem Sitzplatz, Sicht aufs Meer, mitten in Kokospalmen, fein duftende Blumen, über den Weg wachsende Schlingpflanzen, grosse farbige Schmetterlinge. Das Restaurant auf allen Seiten offen mit Holz überdacht, ebenso grosse Tische und schwere Stühle aus Holz, sehr schön. Reichhaltige Speisekarte, Suppen, Thai-und chin. Essen, aber auch Pasta und Pizza, feine Desserts, also verhungern werden wir hier nicht.

Sa. 19.7. Baden im Swimming-Pool, der Himmel verdunkelt sich plötzlich, ein kurzer Regenschauer, dann wieder Sonnenschein. Zum Meer, es ist Ebbe, das Wasser warm. Abends sind viele Fischerboote draussen, gelb, grün beleuchtet. Gute Fischauswahl im Rest.

So. 20.7. Grosse Auswahl am Frühstücksbuffet, auch schon ganze Menüs zu haben. Nachher an den Strand, ihr entdeckt und benennt ihn „Krabakok“ weger der unzähligen, ausgeschaufelten Sandhügelchen. Winzige aber auch mittelgrosse Krabben rennen seitwärts durch den Sand und verschwinden flugs in ihren Löchern. Du kannst eine kleine Krabbe fangen, fast durchsichtig ist sie, nur die langen Stielaugen mit den schwarzen Pünktchen-Augen geben einen Kontrast. Zum Pool, Vögel mit blauben Flügel-Unterseiten fliegen pfeifend umher. Nachmittags kurzer Regenschauer, Sonne. Abendessen,

Mo. 21.7. Eigentlich „Schnorchel-Tour“ gebucht, aber es regnet schon am frühen morgen, also sagen wir ab und buchen eine Sight-Seeing-Tour für diesen Tag. Zuerst zum „Prince of Chumphon Shrine“ (Kriegsschiff, Beschützer der Navy). Wir bekommen je 9 Räucherstäbchen, eine kleine Kerze, gebundene Blumen, wir zünden die Kerze an stecken sie in einen langen Kerzenständer. Mit den glimmenden Räucherstäbchen und den Blumen machen wir mit den Händen ein „Wai“ knieen nieder und wünschen uns etwas. Danach legen wir die Blumen vor den Shrein und stecken die Räucherstäbchen in ein mit Sand gefülltes Gefäss. Weiterfahrt zum Nationalpark, Aussichtspunkt: auf die Insel Koh Maprao mit feinem, schmalen Sandstrand (wie im Film The Beach). Spaziergang durch den Wald, beschriftete Bäume, Arboretum. Akazien mit riesigen Blättern auch Essbare auf welche eine Paste gestrichen wird (wie Sirih in Bali). Weiter gehts zu einem Tempel der Rama dem 5. gewidmet ist. Wiederum zünden wir 9 Räucherstäbchen (Glückszahl) an, nehmen eine Blume und wünschen uns, mit dreimaliger Verbeugung etwas. Danach schütteln wir mit Zahlen versehene Stäbchen in eine offene Kartonhülle so lange, bis ein Stäbchen herausfällt. Mittagessen in einfachem Thai-Restaurant mit toller Sicht aufs Meer und die vielen Fischerboote. Die Speisekarte in Thai-Schrift. Ey bestellt für uns, Zuerst Suppe mit Krabbenkügelchen, Algen und Spinatgemüse, sowie Wasserkastanien, weich, dezent, es schmeckt allen und Ey schöpft uns gerne nach. Sie freut sich, wenn es uns schmeckt. Danach Reis, gemischtes Gemüse in einer feinen süssen Sauce, mit viel Knoblauch, frittierte kleine Fischchen, die wir bis zum kleinen Kopf essen. Noch ein grosses Omelett mit scharfer Sauce und zum Dessert frische Rambutan Früchte. Plötzlich kommt ein starker Wind auf, die Plastikvorhänge werden heruntergelassen, die Inseln im Meer verschwinden im Sturzregen als gäbe es sie nicht. Wenig später tauchen sie wieder auf. Nach diesem üppigen Essen fahren wir nach Chumphon-Dorf, kaufen im Laden Snacks, Chips, Nüsse, süsse Bananenstückchen. Wieder Monsunartiger Regen. Wir fahren durch Kaffee-und Fruchtplantagen, Bäume mit schwer hängenden Durian, Jack-Fruits, rot leuchtenden Rambutan. Bäume mit gelben Kügelchen, dicht besetzten Zweigen: Longka, geschält hat sie 4 kleine weisse süsse Kerne, eine sehr teure Frucht! Beim „Gärtner“ der Plantage dürfen wir Durian-Cake, Fruchtfleisch mit Zucker verrührt, sehr süss, probieren. Dieser Cake macht euch zwei aber nicht an. In einem kleinen See wimmelt es von „Koi“-Fischen, wir füttern sie, ebenso die Schwäne. Zum Kup Re Cave, starker Regen. In diesem Tempel wohnen junge Mönche (alle jungen Thais gehen für ca. 1 Monat ins Kloster). Im Hintergrund ein durchsichtiger Sarg mit farbigen Mosaiken eingefasst, darin ein alter hochangesehener, mumifizierter Mönch der vor 20 Jahren verstorben ist. Die Höhle, erreichbar über eine Treppe, können wir nicht besuchen, kein Strom und gefährlich bei soviel Wasser, dafür sehen wir das Museum mit Geschirr, welches die Bevölkerung früher spendete, Kochtöpfe, Vasen, Handarbeiten die in der Höhle die einst bewohnt war, gefunden wurden, auch Ausgrabungsstücke, Geldmünzen, Amulette etc. Gegen Abend zurück, die Tour hat uns gefallen und Ey war ausserordentlich freundlich und sehr um unser Wohl besorgt. Der Regen aber hört nicht auf.

Mi. 23.7. Vor unserer Tür an der Wand haben wir einen grossen Gecko mit roten Tupfen.  Ein starker Wind kommt auf, kein Schnorchel-Wetter.

Do. 24.7. Heute hält uns nichts mehr ab. Trotz bewölktem Himmel holen wir nach dem Zmorgen Flossen und Schwimmwesten ab. Mit einem Gummiboot fahren wir eine kurze Strecke zum Passagierschiff, oberes Deck. Nach einer Stunde zur kleinen Insel Ngam Yoi. Auf den schroffen Felskuppen stehen, zum Teil sehr vom Wind zerfetzte, Hüttchen für die Fischer. Am Inselrand entlang können wir schnorcheln, nicht gerade Schwärme aber einzelne schöne, bunte Fischchen. Mittagspause auf dem Schiff, es gibt Reis, Nudeln, Gemüse, Fleisch, Coca-Cola, Kaffee, gut. Nachmittags Wolken. Aufgeregt zeigt ein Boy vom Schiff aufs Wasser und tatsächlich, ganz in der Nähe kräuselt sich in grossem Umfang das Wasser, dann taucht er auf, ein wunderschöner ca. 5-6m langer, ungefährlicher „Walhai“. Er ist hellgrau und hat grosse weisse Tupfen, sein Mund ist sicher einen Meter breit. Er kommt ganz Nahe, neugierig an die Wasseroberfläche, dann taucht er wieder ab. Inzwischen haben sich einige Passagiere zum tauchen, ihr mit Papi zum schnorcheln bereit gemacht. Der Walhai kurvt in der Nähe des Bootes herum, das Wasser wirbelt auf. Ihr kommt ihm ganz Nahe und könnt ihn sogar anfassen, er fühlt sich rauh an. Was für eine tolle Ueberraschung, nur 1-2 pro Jahr kreuzen hier Walhaie auf. Wir haben wirklich Glück heute. Er spielt richtig verstecken mit uns, bevor er endgültig in die tiefen des Meeres abtaucht.

Fr. 25.7. Bewölkt, trotzdem nochmals zum Schnorcheln, Nähe Ngam Yoi, um einige Felsen herum. Die Strömung unter Wasser ist stark, ein Guide schwimmt voran, schöne Fische. Korallen und Anemonen hat es nicht viele.

Sa. 26.7. Ein Tausendfüssler, eindicker schwarzer Wurm, in meinem Bett, wääk!!! Mit einem Satz bin ich draussen. Nach dem Frühstück packen wir und verabschieden uns. Um 09 Uhr fährt uns ein Minibus nach Chumphon-Stadt zum Busbahnhof. Mit lustigen, rotfarbigem, etwas klapprigem Bus, Türe offen, farbige Lämpchen an der Decke, fahren wir für 320 Bt. Ca. Fr. 11.—durch Dörfer, offene Landschaften, Städte (hält öfters) in Richtung Süden und erreichen nach 5 St. Surat Thani. Mangels anderer Fahrgelegenheit stopfen wir unser Gepäck und uns selbst in einen Tuk-Tuk und in rasanter, staubiger und windiger Fahrt (aber mit Spass) zum Don Sak Pier. Dort angekommen können wir gerade noch die Tickets für die Fähre nach Ko Samui lösen und einsten. Nach 1 ½ St. Ankunft auf der Insel, es ist schon fast dunkel. Sofort werden wir in Beschlag genommen, Taxi, Taxi, ja ok. War dann aber wieder ein offener Lieferwagen mit gerippeltem Boden, autsch. Es ist bereits dunkel als wir im Norden der Insel am „Bophut Strand“ im Sandy Resort ankgommen, der Empfang ist dürftig, Personal schläft hinter der Theke, und trotz dunkelheit sehen wir, dass die Anlage verlottert und ungepflegt ist. Die Bungalows winzig, verstaubt, die Dusche fällt herunter und aus dem WC und Lavabo stinkts nach Abwasser. An der Decke wurde ein Sombrero angenagelt, wahrscheinlich hat das Dach ein Loch. In der Nacht haben wir helles Neonlicht im Zimmer, unser Bungalow steht gegenüber einem „Armani-Kleiderladen“ und das Schaufenster muss die ganze Nacht beleuchtet sein, also hängen wir die Wolldecke ans Fenster. Aussicht haben wir nur auf den Fussweg, und im Swimming-Pool hat es schon am Morgen trübes Wasser. Der Strand ist ok. Das Restaurant gute Auswahl. Wir haben alle schlecht geschlafen. Der Frühstücksraum ist schmuddelig und das Personal eher unfreundlich.

Mo. 28.7. Wir baden nebenan beim Zazen-Resort und essen abends dort im sehr gediegenen Restaurant. Mit einem Tuk-Tuk nach „Chaweng-Beach“. Laden an Laden, Kleider, Uhren, Lederwaren, Musikgeschäfte. Viel Strassenverkehr. Wir essen im Rest. Drop Inn, wie ein Schiff gebaut mit Wasserfall, sehr gutes Essen.

Di. 29.7. Wir schauen uns die Bungalows im Zazen-Resort an. Neue Häuser mit grosser Stube, langem Gang, schöne Schlaf-und Badzimmer. Auch ein Sitzplatz vor dem Haus, wenn auch die Umgebungsarbeiten noch nicht fertig sind.

Mi. 30.7. Vor dem Frühstück baden im Pool. Ihr kommt auch zum „Morgenschwumm“. Wir spielen im Wasser. Nachmittags nähe Airport zur Crocodile-Farm. Die Einmann-Show ist sehr gewagt. Er zieht die schweren Tiere am Schwanz auf einen der Steine die wie Inseln im Bassin liegen, manchmal gleiten sie darüber hinweg und tauchen wieder unter, nicht ohne mit einem Schwanzschlag die Umgebung und uns zu duschen. Dann ruft er sie beim Namen und zieht sie wieder hoch. Mit einem kleinen Stecken „hypnotisiert“ er das Tier, spricht mit ihm, schaut ihm in die Augen, und hält ihm dabei die Hand in den offenen Rachen, zeigt sogar die Stelle mit dem Finger wo sich der Schlund öffnet beim fressen. Höhepunkt, er liegt vor ein Krokodil und hält einen langen Moment seinen Kopf in dessen Rachen! Auch Phytonschlangen (10m) hat es hier. Der Krokodil-Trainer, er hat eine lange Narbe am Unterarm, legt eine Schlange für Fotos euch um den Hals.

Do. 31.7. Schnorcheln bei Koh Tan, wenige Sorten Fische, dafür Fischschwärme. Zum Mittagessen fahren wir mit Longtailbooats zum Strand von Koh Mudsum. Hier breiten wir unserte Tücher aus und essen zu mittag: Reis mit Gemüse, Früchte.

Fr. 1.8. Wir zügeln nach nebenan. Gut haben wir nicht die ganze Aufenthaltsdauer im Sandy-Resort gebucht. Das Pool ist sehr schön mit einem Felsbrocken, aus einer grossen tönernen Vase fliesst Wasser in den Pool. Neben der Bar ein Billardtisch und ein „Jöggelikasten“. Am Strand hat es Liegenischen unter dem Restaurant mit kleinen Tischen mit Sicht aufs weite Meer. Wenn es regnet, was fast jeden Abend kurz und heftig der Fall ist, ideal zum sitzenbleiben. Abends Chaweng, Coup essen in Gelateria, viel Auswahl.

Sa. 2.8. Morgenessen, schön gedeckte Tische mit Orchideen-Gestecken. Feine Müesli, Toasts, frischer Fruchtsalat. Baden im Pool, abends regen.

So. 3.8. „American-Breakfast: Orange-oder Mango-Juice, Scrabbled Egg, Toast, Schoggibrötli, kleine Gipfeli, Brötli, Hot Choccolate, Fruchtsalat, reichlich! Am Meer und Pool und dem Strand entlang. Abends nach Chaweng, essen, Glace.

Mo. 4.8. Am Meer, Pool, wir kaufen jeweils vom Händler am Strand frische Früchte, eine Wassermelone, Ananas, Mango. Er rüstet die Früchte blitzschnell und packt sie in mundgerechte Stücke in Säckchen mit Holzspiess, mmh.

Di. 5.8. Ausflug. Mit Minibus zum Pier, Flossen fassen, Zmorgen essen. Mit einem Schnellboot, das Meer ist stark aufgewühlt, hohe Wellen, wir werden alle nass, schützen uns mit unseren Badetüchern (Passagierin will abstimmen ob wir umkehren sollen, wollen wir aber nicht) zum Anghong-Marine-Park zum schnorcheln. Der Wind hat sich gelegt. Nadja entdeckt einen Steinfisch, fast nicht zu erkennen. Blau leuchtende Fischschwärme. Zu kleiner Insel, schmaler Sandstrand, Lotus Cave, nicht zugänglich, zu glitschig. Aufstieg über sehr steile Treppe. Aussicht aufs Meer, verstreute Inseln. Auf höchstem Punkt ein Salzsee, Fahrt übers Wasser zum Hauptstrand Marine Park. Ein Tisch wird aufgestellt und das Mittagessen vom Boot geholt. Reis, Gemüse, Fleisch, Fisch, Fruchtsalat. Nach der Mittagspause ziehen wir die Schwimmwesten an und steigen, mit je einem Bootjungen in die Kajaks. Anfangs mögen wir noch mit, aber bald verschwindet ihr fast aus unserer Sichtweite, wir fahren vorbei an Fledermaushöhlen ins offene Meer. Beim zurückrudern, ganz schön anstrengend, liefern sich die Jungs ein Wettrennen und fahren mit Tempo an allen vorbei. Kaum zurück vom Ausflug heftiger regen. Zum Apero nach Chaweng. Es ist happy hour und zu unserem erstaunen werden die Drinks zweimal serviert.

Do. 7.8. Baden am Meer. Eine Händlerin zeigt euch einen Katalog mit Henna-Tatoos und ich könnt euch ein Muster aussuchen. Beide macht ihr es am rechten Oberarm, es hält etwa zwei Wochen. Wir drei fahren zum Wahrzeichen der Insel, der grosse Buddha in Ko Faan. Im Tempelbezirk mehrere kleinere sitzende und liegende Buddhafiguren. Beim Ausgang Souvenirs. Wir kaufen je eine Halskette, der Mönch der sie verkauft, segnet sie. Abends nach Chaweng, Tex-Mex happy hour verpasst dafür gönne ich mir eine Fussmassage. Nochmals shoppen, wir kaufen unter anderem Hosen, T-Shirts, Sonnenbrillen, Schuhe, Schmuck, Bademantel, geschnitzte Kerzenseifen, Turntasche, Essstäbli, Luftmatratze, CDs.

Fr. 8.8. Dann heisst es zusammenpacken. Bis zum Abflug um 18.30 Uhr  dürfen wir das Gepäck einstellen und später sogar, nach dem letzten Badetag, im „Büro“ noch duschen. Das Flughafengebäude auf Ko Samui besteht besteht aus zwei Bungalows, die Abfertigung ist dementsprechend angenehm und unkompliziert. Als fast letzte werden wir mit einem kleinen Zug zum Flugzeug gefahren.